Rennende Frau von hinten

Wir bringen dich in den Flow – unsere Fitness-Tipps!

Wir haben keine Kosten, keine Mühen und keinen Schweiß gescheut, um euch unsere top Fitness-Tipps für viel Flow und eine extra Portion gute Laune vorzustellen.

Da wir viel am Schreibtisch sitzen und viel Kinder hüten, brauchen wir auch viel Ausgleich. Der findet sich meist nicht auf der Couch, sondern am besten, wenn wir uns bewegen, den Kopf abschalten und ins Schwitzen kommen. Mit Kindern ist es bekanntlich gar nicht so leicht, etwas für sich selbst zu tun oder die Zeit für Sport zu finden. Wir finden: Es lohnt sich auch mal die Babysitterin zu engagieren, den Partner zu bitten oder die Oma einzuspannen, denn nix ist besser für den Stressabbau als in Bewegung zu bleiben. Und in den Flow kommt man bei all unseren Sportstipps auch.

Simones Tipps:

Das kleine Programm für zu Hause

Fast Fit. Kurz nach Silvester kam mir der Gedanke, dass ich etwas fitter werden könnte im neuen Jahr. Auch weil der Mann mich im Urlaub mehrmals im Paddle-Spiel besiegt hat und ich fluchend über den Platz gerannt bin. Und da ich gerade im Urlaub war und mein Tatendrang groß, fing ich direkt nächsten morgen damit an. Womit fragt ihr euch?

Mein kleines Fitness-Programm besteht aus genau 4 Übungen, die ich jeden Morgen fix durch puste. 15 Liegestützen (die, mit den Knien auf dem Boden). Plank halten für eine Minute, danach ins seitliche Brett links und rechts. 15 Kniebeugen (einmal auf den Zehenspitzen und einmal mit den Füßen auf dem Boden) und 15 Ausfallschritte, natürlich auf beiden Seiten, man hat ja schließlich zwei Beine. Und weil das ganze so schön ist bitte drei Runden.

Fitness auf glo.com

Der Frischekick für den Körper. Ich kenne glo schon lange für die Yoga-Praxis und schaue immer mal wieder vorbei, aber für Fitness hatte ich es bislang nicht auf dem Schirm. Großer Fehler. Die beiden Fitness-Classes von Kit Rich sind ein Knaller. Ich finde man braucht nur die beiden, das wars. Montags Body blast und Donnerstags dann Full Body Resistance Challenge – beide 30 Minuten. Zack, fit (statt erleuchtet).

Meine Yoga-Favorites: Rod Stryker, Kathryn Budig & Stephanie Snyder. Weiter unten seht ihr, auch Sabine trainiert mit glo, bei uns geht nix ohne die Yoga, Meditations- und Fitness App.

Schritte sammeln

I’m walking. An eine ganz neue Bewegungsvariante bin ich gerade durch eine Agenturbuchung gekommen. Hier sammeln alle Teams zum Anfang des Jahres gemeinsam Schritte und treten in Teams gegeneinander an. Ich mache mit (warum auch immer) und loose ganz schön ab und mir wird schmerzlich bewusst wie wenig ich mich aufgrund von Kind, Schreibtischarbeit und dauernder Covid-19-Quarantäne bewege. Darum achte ich ab sofort penibel auf jeden Schritt. Das Kind mit dem elektrischen Lastenfahrrad holen? Nix da ich laufe. Aufzug in den 5. Stock. Nope, Treppensteigen ist für die Wadeln. Nach dem Motto jeder Gang hält schlank überlege ich sogar mir irgendeine Uhr zuzulegen die dauerhaft meine Schritte misst. Denn eines ist seitdem klar, es ist verdammt gut, wenn man morgens schon eine Rund dreht und der Kopf einmal richtig durchgepustet wird.

Was ich außerdem testen möchte:
Das tolle Studio mit Indoor-Bikes becycle in Düsseldorf und das neue Pilates-Studio in Oberkassel mit Lagree Fitness Klassen.

Sabines Tipps: 

Pilates

Mutti ist beim Pilates. Die Muttis wissen es: Beckenboden-Training ist super wichtig, aber auch super langweilig. Deshalb habe ich mir nach der Geburt meines zweiten Kindes eine Privat-Trainerin geholt. Anita ist Pilates-Trainerin und nach den ersten paar Stunden war klar: Einmal pro Woche will ich ein one-to-one, um wieder „back in shape“ zu kommen. Mein Ziel: Beckenboden stärken, Muskeln aufbauen und definieren, den Körper formen, die Haltung optimieren … und einfach mal 1,5 Stunden das Haus zu verlassen. Yay!

Die Stunden laufen alle ähnlich ab: Erst gibt es Übungen auf dem Reformer fürs Power House, etwas für die seitlichen Bauchmuskeln und die seitliche Dehnung, dann gehts an den Po, die Hüften und die Beine. Am Ende noch Stretching auf dem Cadillac. 

Die Bewegungen sind noch nicht ganz so grazil, die Leggings sitzen noch etwas eng, aber hey, was zählt ist, dass ich mich danach wieder ein bisschen mehr wie Sabine und nicht wie Mutti fühle.

Yoga auf glo.com

Wie lange kennen wir uns nun schon? Seit ca. sechs Jahren ist glo mein ständiger Begleiter. Auf dem Laptop, iPad oder Handy, zuhause, im Urlaub egal wo, glo ist dabei. Während der Pandemie hat sich unser Verhältnis vertieft. Und spätestens seit der zweiten Schwangerschaft ist die Yoga-Platform mindestens vier bis fünf Mal die Woche mein Begleiter.

Auf glo gibt es Yoga-, Pilates-, Meditations-, Fitness-Klassen live oder ondemand sowie Programme die über mehrere Folgen gehen. Die Such- und Filtermöglichkeiten sind super hilfreich und die Auswahl und Menge an Klassen ist unglaublich. Alles kann in einer eigenen Library gespeichert werden und ist somit schnell abrufbar. Meine Lieblingslehrer: Elena Brower, Stephanie Snyder und Jason Crandell.
Auf die nächsten Jahre.

Peloton

What a ride. Spätestens nachdem Mr. Big seinen letzten Auftritt bei AJLT auf einem Peloton hatte, ist das stylische Sportgerät in aller Munde oder besser gesagt unter jedem Hintern. Peloton wurde 2012 von John Foley in New York gegründet, das macht Sinn. Denn würde ich in New York wohnen und hätte einen gut bezahlten 60-Stunden Job, ja, dann hätte ich auch ein Peloton zuhause. Aber fangen wir mal von vorne an. Als der erste Lockdown kam und das Kind nicht mehr in die Kita konnte war klar – ich brauche ein Sportprogramm, das ich von zuhause aus machen kann. So kam ich zum Rennrad auf der Rolle. Für ca. vier Monate saß ich jeden Abend auf dem Drahtesel, hab gestrampelt und dabei Netflix geschaut oder Podcast gehört. Dann war die Luft raus. Nicht nur bei mir, sondern auch in den Rädern. Mir fehlte der Drill. 

Wer die Peloton-App und Stunden kennt der weiß, dort gibt es Drill. Deshalb war ich bei einer Probestunde im Peloton Store in München. In einer Kabine erklärte mir der Store-Leiter sehr ausführlich das stylische Gerät mit dem großen Touchscreen. Technisch fehlt es an nichts. 

Ich radelte los. Die automatisierte Anwendung und jemand der mich anspornt – genau das brauch ich. Die 20 Minuten-Einheit war mit dem Hashtag #blackwomenmagic gekennzeichnet, und ja, irgendwie fühlte ich mich empowert, stark und voller „confidence“. Bitte nochmal! 

Das Gerät und die App, die es für 39 Euro im Monat gibt, sind zu 100% durchdacht und absolut convenient. Vom Vergleich mit der Community, der persönlichen Ansprache der TrainerInnen während der Live-Classes bis hin zur Playlist, die man direkt zu seiner Spotify-Playlist hinzufügen kann und der Vielzahl an Stunden und Filterfunktionen – es fehlt an nichts.  

Auch ohne Peloton Rad kann man die App super nutzen. Man erhält Zugriff auf tausende Kurse-Live und auf Abruf: Yoga, Strength-Training und Stretching-Klassen mit oder ohne Equipment.
Ich spare dann mal und bis dahin pump ich meine Räder wieder auf.

Titelbild @ Eugene Chystiakov via Unsplash

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