Frau mit rosa Kleid von hinten in der Natur weißes großen Leintuch in der hand welches im wind weht

Digital Detox – Sechs Tipps für mehr Offline-Zeit

Was macht Social Media mit unserer Kreativität? Finden wir wirklich auf Instagram Inspiration für Neues oder ist es eher ein Killer in Sachen „free mind“ und neuen Ideen? Wir bei Personality finden, das Smartphone muss öfter mal weg gelegt werden. Wir sind kreativer, wenn wir den Stöpsel ziehen. Hier geht’s zum Digital Detox Guide. 

Ohne unser Mobiltelefon geht fast nichts mehr. Der Hauptgrund: FOMO – fear of missing out. Wir haben einfach immer Angst etwas zu verpassen. Wir verabreden uns per Whatsapp, bestellen Essen über Lieferando und checken unsere E-Mails. Mehrmals am Tag zücken wir das Handy, Experten sagen bis zu 80 Mal am Tag. Das passiert oft ganz unbedacht, wie ein Automatismus. Wir zücken das Handy in Situationen, in denen wir auf jemanden warten, wann immer Zeit entsteht, die wir nicht verplant haben. Wir zücken das Gerät reflexhaft und ignorieren dabei, was wir eigentlich gerade brauchen. Dabei wäre es so einfach, die entstandene Zeit für eine Pause von den vielen Informationen zu nutzen. 

Uns geht soviel durch die Lappen, wenn wir dauernd aufs Handy schauen. Jeden Moment verpassen wir etwas, wir nehmen nicht mehr aktiv teil. Auch die Netfix-Dokumentation „The Social Dilemma“ greift das Thema auf und schockiert mit den Insights in Facebook, Instagram & Co deren einziges Ziel es ist so viel Zeit und Aufmerksamkeit der Nutzer wie möglich zu bekommen.

Unsere Digital Detox Tipps für mehr Echtzeit und weniger Screentime:

  1. Nicht sofort antworten
    Wir haben immer das Gefühl auf jede Nachricht sofort antworten zu müssen. Auch wenn es zehn Nachrichten gleichzeitig sind. Dabei schreibt uns das keiner vor. Wie immer gilt, du entscheidest, was du tust. Mach dich frei davon, auf alles in Echzeit antworten zu müssen.
  2. Keine Devices im Schlafzimmer
    Ein paar Räume in unserer Wohnung oder im Haus sollten Smartphone freie Zone sein. Das Schlafzimmer bietet sich dafür besonders an, denn unser Schlaf ist erwiesenermaßen besser, wenn sich keine Geräte im Raum befinden. Ein normaler Wecker tut es auch.
  3. Push-Nachrichten ausstellen
    Es blinkt, es vibriert, es klingelt – und wir drehen innerlich durch, weil jede Nachricht wie ein Push für unseren Geist ist. Daher gilt, wenn möglich alle Benachrichtigungen ausstellen. Vor allem die von Facebook & Co, denn wen juckt‘s eigentlich, wem gerade was gefällt?
  4. Den Flugmodus nutzen
    Was wir viel zu selten nutzen? Den Flugmodus. Einfach mal aktiv entscheiden, dass Ruhe einkehren soll. Während das Handy im Flugmodus ist, geht wirklich nix durch und wir können zur Ruhe kommen. Ein Muss beim Arzt, in Yogastunden und überall, wo Handys nix zu suchen haben. 
  1. Screen-Time überprüfen
    Wer? Ich? Zu lange auf Social Media? Neee. Wenn wir dann schwarz auf weiß sehen, wieviel Zeit an einem Tag oder in einer Woche zusammenkommt, ist das ein Schocker. Dieser Schock ist gut und kann dazu führen, dass wir regelmäßig beobachten, wieviel Zeit drauf geht und dann Konsequenzen ziehen.
  2. Ein Tag offline pro Woche
    Wir glauben: Digital Detox immer mal wieder für ein paar Tage und dann so weiter wie bisher, bringt nix. Viel besser ist ein ganzer Tag pro Woche, in der das Smartphone ausbleibt und wir wieder auftanken. Schwer durchzuhalten? Ja. Und genau darum brauchen wir den Tag. 

Wenn du all diese Tipps umsetzt, beobachte mal deine Kreativität.
Hat sich was verändert? Was passiert, wenn du „Leerstellen“ damit füllst, alles in deiner Umgebung aufzunehmen?

Titelbild © Callum Shaw via Unsplash

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