Frau sitzt in Sonnenuntergangs-Stimmung auf einem Geländer

Everyday Detox – gesunder Körper, fitter Geist

Detox ist jedes Jahr um diese Zeit in aller Munde. Wir laden dich ein Detox als langanhaltendes Konzept für deinen Alltag zu sehen. Weg vom kurzen Programm hin zu einer gesunden Lebensweise. Mit diesen vier einfachen Everyday Detox-Tipps geht’s schrittweise zu mehr Gesundheit. 

Es gibt zahlreiche Detox-Programme. Mal sind es drei Tage, dann eine Woche oder eine längere Kur. Das Problem ist, dass wir danach wieder in den Alltag zurückgehen und alle positiven Habits mit einem Schlag verlieren. Detox kann auch ein Ansatz sein, den wir nachhaltig in den Alltag integrieren – Everyday Detox eben. Das können kleine Kniffe sein, wenn es um die eigene Ernährung geht oder Techniken, die uns helfen den Geist zu reinigen. 

Das Wort Detox kommt von Detoxifictaion und meint in der Alternativmedizin den Abtransport von Giftstoffen aus unserem Körper. Es steht auch für Entschlackung, aber damit ist weniger der Verlust von Gewicht gemeint, als ein inneres Reinemachen. Wir wollen das aus dem Körper und Geist spülen, was wir nicht brauchen. Wir wollen frei sein. 

Hier sind sechs Detox-Tipps, die du regelmäßig in deinen Alltag integrieren kannst:

Die Meditation – unsere Nummer 1

Starte den Tag mit fünf oder zehn Minuten Meditation. Finde einen Platz für dich, atme tief ein und aus und erlaube dir ruhig zu werden. Du musst dafür kein Yogi sein, du kannst auch auf einem Stuhl sitzend meditieren. Es gibt nur eine wichtige Sache: just do it. Warum die Meditation wichtig ist, wenn du dein Leben aufräumen möchtest? Weil du die Gedanken zur Ruhe bringst und im Raum zwischen den Gedanken verweilst. Der ist sauber, leer gefegt, aufgeräumt und weit. Das ist wie Detox und Wellness zusammen. 

Zwei Liter Wasser trinken

Ein einfacher aber sehr wirkungsvoller Trick lautet, viel trinken. Lass es gar nicht erst zum Durst kommen. Versorge den Körper mit viel Flüssigkeit über den Tag verteilt. Das ist am besten stilles Wasser oder sogar abgekochtes Wasser. Vielleicht ist es lauwarm und zur Abwechslung machst du einen Spritzer Zitrone rein. Wir brauchen Wasser für unsere Schleimhäute, für unser Gehirn und für den Stoffwechsel. Trinken wir zu wenig, schadet es allen Organen. Wasser trinken ist gut für unser größtes Organ, die Haut. Durch Wasser trinken steigt die Durchblutung der Haut, die roten Blutkörperchen fließen schneller. Zudem verbessert sich bei ausreichender Hydrierung die Sauerstoffversorgung der Haut.

Toxische Menschen meiden

Es gibt sie, diese Bekanntschaften oder Freundschaften, die viel Energie rauben oder sogar schlechte Energie dalassen. Wir spüren das, wenn wir nicht genug bei uns bleiben oder dem Energieräuber zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn du merkst, dass es Menschen in deinem Leben gibt, die schlecht für dein Wohlbefinden sind, versuche den Kontakt zu meiden. Du merkst es daran, dass du oft ausgelaugt bist nach den Treffen, viel grübelst oder vielleicht sogar traurig wirst. Wenn du den Kontakt mit diesen Menschen nicht meiden kannst, schütze dich. Achte mehr auf dich, als auf die andere Person. Halte sie freundlich aber bestimmt auf Abstand.

30 Minuten Bewegung pro Tag

Unser Körper ist für Bewegung macht. Er ist nicht dafür gemacht über Stunden hinweg zu sitzen. Da unser modernes Leben in den meisten Fällen so aussieht, müssen wir für Ausgleich sorgen. Hier kannst du kreativ und erfinderisch sein: Montags eine 60-minütige Yogaklasse, Dienstags 15 Minuten Stretching am Morgen und 15 Minuten am Abend, Mittwochs eine Runde um den Block laufen, Donnerstag Treppen laufen und rauf auf’s Fahrrad, Freitagabend zum Yoga oder Pilates, Samstag spazieren gehen und Sonntag laufen, radeln oder Tennis spielen. Es ist sehr gesund, wenn wir bei der Bewegung ins Schwitzen kommen, denn dadurch werden Giftstoffe automatisch abtransportiert. Wer verletzt ist, kann auch in die Sauna oder ins Dampfbad. 

Toxische Gedanken

Achtsamkeitslehrer Georg Lolos hat im Podcast auf die Frage “Wovon haben wir zuviel?” mit “Gedanken” geantwortet. Und die meisten davon sind nicht positiv. Wir grübeln über die Vergangenheit, über die Zukunft und wir halten sie fest, die Gedanken. Genauso wie wir täglich in unserer Wohnung aufräumen, so sollten wir das auch im Geiste tun. Einen Gedanken nach dem anderen verabschieden. Liebevoll auf uns selbst achten und schauen, was wir gerade brauchen. Die Meditation ist eine Möglichkeit. Das Innehalten und Erkennen im Alltag eine andere. Vielleicht triffst du die Verabredung, dass du bei jedem negativen Gedanken über dich selbst einen Euro in die Spardose deiner Kinder steckst. Denn wer hat was davon, wenn du negativ über dich selbst denkst? Niemand. 

Halte den Darm gesund

Versuche in der Ernährung darauf zu achten, dass du dem Darm etwas Gutes tust. Leider gehören Weißmehl, Zucker und verarbeitete Lebensmittel nicht dazu. 7o Prozent des Immunsystems lebt im Darm. Es lohnt sich, wenn wir probiotikareiche Bio-Lebensmittel wie Kefir, Sauerkraut, Kimchi und Miso in die Ernährung aufnehmen. Aber auch probiotische Nahrungsergänzungsmittel helfen dabei den Darm gesund zu halten. Ebenfalls gut für den Darm sind Lein- und Flohsamen, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. 

Wichtig: Sei nicht streng mit dir. Wenn dein Lebensstil aktuell noch ganz anders aussieht, versuche langsam umzustellen und einen Step nach dem anderen zu machen. 

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